Diese Frage zum Thema Unfallversicherung stellen meine Kunden regelmäßig.

Oft herrscht die Meinung: Es wurde gut finanziell vorgesorgt und im Alter wird man ruhiger. Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung durch eine Unfall. Soweit so gut. Allerdings schützt eine Unfallversicherung nicht nur vor finanziellen Schäden, sondern dient auch der Rehabilitation, sowie Hilfeleistungen im Alltag.

Anhand folgendem Beispiel erläutere ich Ihnen gerne die Wichtigkeit einer Unfallversicherung:

Stellen Sie sich eine klassische Familie vor: Vater, Mutter und zwei Kinder. Der Vater ist Hauptverdiener und die Mutter leitet das kleine Familienunternehmen in Vollzeit. Sie kümmert sich um den kompletten Haushalt: Einkaufen, kochen, putzen, waschen, bügeln, Kinderbetreuung mit schulischen Verpflichtungen, sowie Freizeitgestaltung der Kinder. Und dann passiert es. Aufgrund einer Unachtsamkeit verletzt sie sich bei einem Sturz von der Leiter. Sie fällt krankheitsbedingt für längere Zeit aus. Wer übernimmt nun Ihren Job innerhalb der Familie? Leider liegt Mutter im Krankenhaus und muss nach dem dortigen Aufenthalt direkt zur Rehabilitation. Ohne eine Unfallversicherung bricht jetzt das Chaos aus. Wer kümmert sich ums Einkaufen, Kochen, Kinder, Schule, Freizeit und was sonst noch alles dazu gehört? Schön, wenn die Großeltern in der Nähe wohnen und einspringen oder helfen können. Was aber, wenn diese keine Zeit, selbst krank oder nicht in der Nähe wohnen?

Wäre es da nicht schön, wenn die Mutter sich ganz ihrer Genesung widmen kann. Ohne das der Vater Urlaub einreichen müsste?
Selbstverständlich sagen Sie jetzt. Und genau dies leistet eine Unfallversicherung mit Assistenzleistungen. Der Einkauf wird übernommen, sowie der Haushalt (putzen und waschen) und einmal täglich auch warmes Essen. Hinzu kommen noch die professionellen Reha-Leistungen, damit Mutti schnell wieder fit wird. Krankenfahrten, zusätzliche Krankengymnastik (mehr als die gesetzliche Krankenversicherung bewilligt), einen persönlichen Reha-Beauftragten und noch vieles mehr.

Machen Sie den Selbsttest:
Legen Sie für 24 Stunden den linken Arm in eine Schlaufe und versuchen Sie die alltäglichen Verpflichtungen zu bewerkstelligen.